London – 2017

Es war mal wieder soweit. Ich war mal wieder in London unterwegs.
Diesmal allerdings nur eine Ein-Tages-Teaser-Tour für einige Freunde, die noch nicht da waren.
Wir sind also morgens hin und abends zurück. Und um möglichst viel zu zeigen, wurde eine strenge Route geplant, welche es galt abzuarbeiten um alle möglichen Hotspots einmal zu sehen.

Natürlich gab es sehr viel von der Architektur der Gebäude zu sehen. Hier ist London immer noch eine sehr schöne Stadt, wenn man die richtigen Stellen findet. Aber natürlich auch die herausgeputzten Pubs aka. Touristenfallen.

 

Piccadilly Circus

Ein kleiner Minus-Punkt auf der Liste war, das die weltberühmte Monitor-Leinwand am Piccadilly Circus nicht sichtbar war. Hier wurde wohl gerade daran gearbeitet. Sehr schade für die neuen Besucher der Stadt.
Diese Tafeln wurden schon in den 1980er Jahren angebracht, nachdem die dort vorhandenen Werbetafeln abmontiert werden sollten. Leider wurde nach Errichtung der Werbetafeln die viktorianische Gebäude dahinter eliminiert und durch Betonbauten ersetzt. Aber heute würde man sowieso nichts mehr von dem ursprünglichen Gebäude sehen.

 

Skygarden of London

Unsere Schlußstation war der Skygarden of London, von der man eine unglaubliche Aussicht über die Stadt hat.
Der Skygarden selber ist im sogenannten Walkie-Talkie untergebracht. Dieses Gebäude hat seinen Spitznamen aufgrund der Form, die das 160 Meter hohe Gebäude hat.
An der Stelle des Gebäudes stand ursprünglich eines der ersten Londoner Hochhäuser.
Durch die Krümmung der Fassade gab es während der Bauzeit einige Probleme. In benachbarten Straßen kam es teilweise dazu, das Kunststoff von geparkten Autos beschädigt wurde.
Der botanische Park auf dem Dach des Gebäudes kann von jedem besucht werden. Allerdings ist dort eine Voranmeldung notwendig.

 

H.M.S. Belfast

Unter anderem sieht man auch die H.M.S. Belfast, welche zu den größten leichten Kreuzern im zweiten Weltkrieg gehörte. Auf dem Schiff haben bis zu 850 Mann gedient.
Das Schiff selber lief kurz nach Beginn des Krieges auf eine deutsche Magnetmine und musste 3 Jahre lang repariert werden. Bei der Landung in der Normandie und auch bei der Versenkung der Scharnhorst und anderer Operationen kam sie aber noch zum Einsatz. Auch im Koreakrieg sollte sie noch stark genutzt werden. Sogar stärker als im zweiten Weltkrieg. Im Jahre 1971 wurde aus ihr dann das jetzige, bestehende Museum geschaffen.

 

Update vom 11.10.2017: Einen detaillierteren Verlauf und weitere Kommentare zu dem Thema gibt es von unserer Reiseführerin auf panicwolf.de