Heidepark Resort Soltau 2017

Es war einmal, alle Jubeljahre, war ich im Urlaub.
Mit meiner Freundin bin ich zum ersten Mal seit langem (der eine Tag in London zählt nicht wirklich, sondern viel mehr die Woche in London) über längeren Zeitraum im Urlaub gewesen.
Und es war schön!

Zuerst waren wir im Heidepark und haben uns dort die Seele aus dem Körper schleudern lassen. (Da gibt es hübsche Achterbahnen! ;))
Später haben wir dann noch Herz, Milz und was noch so nicht niet und nagelfest war verloren und uns weiter durchschleudern lassen.

Achja, andere Attraktionen haben wir natürlich auch besucht. Und wir haben das Abenteuerhotel ausprobiert und auch das Buffet am Abend.
Und bevor ich anfange und Bilder zeige, eine kleine Anmerkung: Wir waren da in der End-Season da. Es ist also nicht so viel los. Und ich habe mich darauf beschränkt nur am ersten Tag Bilder zu machen. D.h. vom folgenden Tag gibt es keine Bilder. Aber da war auch das Wetter etwas schlechter.

Zu allererst die einfachen Dinge. Das Abenteuerhotel an sich ist sehr hübsch eingerichtet. Es gibt an den Wänden der Hotelflure Portraits und Beschreibungen von berühmten Personen. Wir hatten eines der Piratenzimmer, von daher war das Zimmer entsprechend eingerichtet. Wer meint, das es vollkommen stilecht gewirkt hat, den muss ich leider enttäuschen. Fernseher und eine richtig gute Dusche gab es trotzdem.

 

 

Frühstück

Das Frühstück wird übrigens im Restaurant La Tortuga eingenommen. Hier gibt es auch das Abendbuffet. Direkt vom Restaurant kommt man in die Bar, die nach Käpt’n Morgan benannt ist. Dort gibt es Abends für die Kinder eine Schatzsuche und für die Erwachsenen Gesang. Natürlich auch den ein oder anderen Cocktail oder Softdrink. (Je nach Altersklasse)

 

Der Park an sich ist sehr hübsch und mit vielen Details aufgebaut. Man kann tagelang (auch ohne irgendwo an zu stehen) darüber laufen und entdeckt immer wieder Details, die man vorher nicht im Blick hatte. Es gibt neben den offensichtlichen Attraktionen auch immer wieder Details zu finden. Zum Beispiel gibt es einen „Heidepark Express“, der zwar an und für sich relativ unnötig ist, da er nicht wirklich weit in den Park hinein fährt. Dafür kann man am Rand der Strecke immer wieder Dinge entdecken, die man sonst nicht sehen würde.
Auch für gestresste Eltern mit aktiven Kindern ist bestens gesorgt. So stehen Klettergerüste rum, an denen sich die Kleinen austoben können, während die Erwachsenen Kraft für die Rückfahrt schöpfen können. (Oder einfach nur mal 5 Minuten sitzen…)
Und schlussendlich gibt es für die Todesmutigen eine Möglichkeit dem Abgrund direkt ins Auge zu blicken. Mit vielerlei Arten Achterbahnen können sich die Freiwilligen von hohen Klippen runter fallen lassen, von Deutschlands erster Katapultachterbahn in enge Kurve schießen oder aber mit harmlosen Kinderachterbahnen hin und her schunkeln.

Neueste Attraktion

Der Heidepark muss sich selber natürlich immer wieder weiter entwickeln, damit der Besucherstrom nicht abreißt. Dafür gibt es neue Attraktionen. Zum Beispiel gibt es den Ghostbusters 5D, welcher einen auf eine interaktive Reise durch ein Abenteuer als Hilfs-Ghostbuster mitnimmt. Geisterjagd, Punktestand und Schock-Moment inklusive.

Selbstverständlich gibt es auch für die Kinder einige Attraktionen. Zum Beispiel gibt es im Lucky Land einige Dinge zu sehen, sowie eine sehr einfache Achterbahn. Selbstverständlich kann hier das Kind auch mit bemalten Gesicht heraus kommen.  Wem das nicht genug ist, der kann mit den Kleinen auch die Drachen Zähmen Leicht Gemacht Insel erkunden und sich dort zu bestimmten Terminen mit Ohnezahn ablichten lassen. Es ist selbstverständlich auch möglich mit den Wikingern auf eine Schatztour zu gehen.

Wer sich selber dann mal eine Ruhepause gönnen mag, dem sei eine der Shows nahe gelegt. Zum Beispiel die Piraten-Show in der Nähe des Abenteuerhotels. Hier wird die Geschichte des Piraten Morgan und seines Widersachers jedes Jahr weiter geschrieben. Das ganze wird dann in Kampfszenen, mit Gesang und Akrobatik untermalt. Eine spannende drei

viertel Stunde erwartet euch. (Das Bild entstand am Vortag, daher ist die Bühne leer.)

Enttäuschungen

Einzig das Buffet und das Frühstück waren teilweise enttäuschend. Wir hatten erwartet, das so etwas wie Rührei zumindest warm gehalten wird. Leider war es bei unserem Besuch schon sehr kalt. Auch beim Buffet gab es manchmal kalte Überraschungen. Dennoch hat alles andere sehr gut geschmeckt. Und wenn man sich auf seine Augen verlassen hat (also Dampf aufsteigen sehen hat), gab es keine Überraschungen mehr. Schade war es auch, das die riesige Achterbahn im Land der Vergessenen nicht in Betrieb war. Ich vermute mal, das diese schon länger außer Betrieb war, da sie im Parkplan ebenfalls so markiert war.

Alles in allem war es recht gut, das wir zur End-Season gefahren sind. Die längste Ansteh-Zeit die wir hatten waren 20 Minuten, obwohl 45 Minuten ausgeschrieben war.

Achja: Eine kleine Anekdote am Rande: Die Achterbahn „Big Loop“ haben wir übrigens in „Satz heiße Ohren“ umbenannt. Wir haben beide dort bemerkt, wie es ist wenn man erst schnell nach links und dann nach rechts geruckt wird. Das Ergebnis war entsprechend.